BiPV

Gebäudeintegrierte Photovoltaik

Standorteigene Stromversorgung
… die ggf. eine Notversorgung für 39 Büroeinheiten sicherstellen könnte

Objektdaten
810 PV-Module auf einer PV-Fläche von 1191 qm
maximale Leistung 168 kWp
PV-Generator erzeugter Strom 118.320 kWh/Jahr
vermiedene CO2-Emission 104,39 Tonnen/Jahr

Multifunktionale Fassade
Die Fassade der Pyramide besteht nur aus Fenster- und PV-Flächen (Fassadenplatten entfallen ganz); Die Trägerkonstruktion der Module ist so dimensioniert, dass neben der Fassaden- und Stromerzeugungs-Funktionen drei weitere Funktionen erfüllt werden:

-> die Vollbeschattung der Fensterflächen
-> die gerüstfreie Reparatur/Wartung der Solar-Module
- >die Verlegung/Verteilung von E-Kabeln, Sanitär-und Lüftungsrohre

PV-integrierte Fassade (BIPV)

Unter technischen, ökonomischen, ökologischen und respektive architektonischen Aspekten dürfte die Solarpyramide schnell zu dem „Neuen Wahrzeichen für das Neue Dortmund“ werden, wie es in einem TV-Video des WDR mal zuversichtlich moderiert wurde.

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Mit der Solarpyramide im Defdahl wird ein im Städtebild sehr auffälliges Beispiel von einer gelungenen Solararchitektur vorgestellt. Das soll in nächster Zeit auf den Prüfständen diverser europaweiter Architekturwettbewerbe unter Beweis gestellt werden.

Die Gebäude- und respektive die Fassaden- und Solararchitektonische Lösung wird das Standortimmage nochmals deutlich über das ohnehin vergleichsweise hohe Lageimmage nochmals deutlich steigern.

Die senkrechten Säulen zwischen den Fenstern können bequem ein Luftrohr DN = 16 cm aufnehmen und zusätzlich noch einiges an E-Kabeln, alternativ auch Regen- und/oder Abwasserrohre.

Die Verlegungsmöglichkeit von Kabeln und Rohren im Außenbereich der Fassade verschafft dem wandlungsflexiblen Innenausbau (Defdahler Büro) eine große Unabhängigkeit und demzufolge eine hohe räumliche Mobilität, um auch während der Mietzeit auf wechselnde Nutzungswünsche des Mieters eingehen zu können.

Die horizontal zwischen den Fensterreihen vorgebauten Stahlkonstruktionen haben neben der Trägerfunktion (für Solarmodule) auch die Funktion, eine jederzeitige Wartungs- und Reparaturarbeit an jeder Stelle der Fassade ohne die üblichen Kosten- und Wartezeitprobleme, die immer mit der Aufstellung von Gerüsten und/oder Kranen unabdingbar verbunden sind.

Die Fassadenvorbauten (horizontale Modulträger und vertikale Halbsäulen) sind so konstruiert und dimensioniert, dass nicht nur ausreichend Verteilräume für Versorgungsrohre und -Kabel entstehen, es besteht auch ausreichend und statisch sicherer Arbeitsraum für den Monteur, um (gerüst-/kranfrei) Reparaturen/Neuverlegungen von Kabeln/Rohren durchführen zu können.

Die Solarflächen drehen sich aus der senkrechten Fassadenebene nach oben an die Sonne. Hierdurch wird neben einem besseren Einstrahlwinkel auch eine prägnantere Gliederung der Fassade erreicht – statt uniform planeben, wie bei Neubaufassaden sonst üblich.

Die ausgeprägte horizontale Gliederung wird aufgenommen durch die vertikal zwischen den Fenstern verlaufenden Halbsäulen, die die mächtigen horizontalen Vorbauten zu tragen scheinen.

Die Integration der Solarmodule in die Fassadenfläche ist ohne irgendwelche noch sichtbaren Restflächen erfolgt, was das wichtigste Kriterium für eine gelungene Solararchitektur darstellt.

Es gibt in der Fassade ausser den Solarmodulen praktisch keine sonstige Fassadenflächen mehr, nur eben noch die Fensterflächen. Erreicht wurde dieser optische Eindruck durch individuell geformte Blindmodule in den Rand- und Anschlußbereichen an angrenzende Bauteile.

Die Fassadenkonstruktion erfüllt ganz und gar die Anforderungen an eine BIPV-Fassade (building integreated Photvoltaic). Darüber hinaus ist aber auch eine multifunktionale Fassade.

Neben der gerüstfreien Wartung, der Funktion als Verlegeräume/-flächen, der Stromerzeugung, der imagenützlichen Solararchitektur ist eine weitere wichtige Funktion die Beschattung der Fensterflächenm, die an die unterschiedlichen jahreszeitlichen Sonnenstände angepasst werden kann.

Selbst in höchster Höhe kann der Monteur (ohne Gerüst und/oder Kran) in sicheren Arbeitsräumen die Montage- und Wartungsarbeiten an den Solarmodulen und den sonstige Versorgungs-Bauteilen ausführen.

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